Unterschriftenaktion war ein voller Erfolg

Der 1. Vorsitzende der Taufkirchener Ortsverkehrswacht, Rudi Haberl, überreichte dem bayerischen Innenminister Günther Beckstein am 12. Juli 2005 persönlich einen von 1.482 Gemeindebürgerinnen und -bürgern unterschriebenen Antrag für eine beschleunigte Bearbeitung der geplanten Umfahrung der B-388 in Taufkirchen(Vils).

Die für den Ort seit Jahresbeginn unerträgliche Verkehrsbelastung auf den beiden Bundesstraßen wurde dem Minister ausführlich erörtert. Im Beisein der Taufkirchner Delegation forderte Minister Beckstein den Ministerialdirigenten Reinhard Entorf (Oberste Baubehörde) auf, die Planfeststellungsunterlagen zwingend bis Ende 2005 fertig zu stellen.

Bereits im vergangenen Jahr hatte Minister Beckstein Landrat Martin Bayerstorfer und Bürgermeister Franz Hofstetter eine beschleunigte Planung mit entsprechender Terminvorgabe zugesichert.

Von links: Ministerialdirigent Reinhard Entorf, Bürgermeister Franz Hofstetter, Rudi Haberl, Staatsminister Günther Beckstein, Alois Sinseder und Albert Bitzer (Beiräte der Ortsverkehrswacht)

Große Verkehrsschau in Taufkirchen(Vils)

Zur aktuellen Verkehrsproblematik fand am 14. Juli 2005 eine große Verkehrsschau in Taufkirchen(Vils) statt. An der Ortsbesichtigung mit anschließender Besprechung im Sitzungssaal des Rathauses nahmen neben Landrat Martin Bayerstorfer und MdL Jakob Schwimmer zahlreiche Taufkirchner Gemeinderäte, Vertreter der Ortsverkehrswacht, Polizeihauptkommissar Johann Grasser und Polizeioberkommissar Gotthard Blaschek aus Dorfen sowie Bürgermeister Franz Hofstetter teil. Das Straßenbauamt München war durch Direktor Karl Heinz Gärtner und die zuständigen Sachbearbeiter vertreten. Auch Vertreter der unteren Verkehrsbehörde im Landratsamt Erding sowie Mitarbeiter der Gemeinde und interessierte Gemeindebürger nahmen an der Verkehrsschau teil.

Während der mehrstündigen Besprechung wurden folgende Themenbereiche erörtert:

  • Schäden an Bundesstraßen und Gehwegbereichen, verursacht durch den Schwerverkehr
  • Ampelanlagen
  • Kreisverkehre
  • Geschwindigkeitsbeschränkungen

Die Ergebnisse werden nun von den einzelnen Behörden ausgearbeitet und demnächst im Gemeinderat vorgestellt.