20 Jahre Optik am Eck

… und Taufkirchen (Vils) hat den Durchblick

Am 31. März 2000 eröffnete Augenoptikermeisterin Karin Prediger ihr Fachgeschäft am Taufkirchener Marktplatz, nachdem sie ein Jahr zuvor ihre Meisterprüfung an der Fachakademie und Handwerkskammer München mit Bravour absolviert hatte. „Vom ersten Tag an war und ist Optik am Eck mein Wohlfühlplatz, an dem ich von Herzen gerne für meine Kunden da bin. Als ich den Laden damals gesehen habe, wusste ich sofort, da gehöre ich hin!“, berichtet Karin Prediger im Interview voller Begeisterung.

04Karin Prediger„Sehen und gesehen werden“: mit diesem Slogan empfängt Karin mit ihren beiden Mitarbeiterinnen ihre Kunden im hellen, barrierefrei zugänglichen Verkaufsraum in der Taufkirchener Ortsmitte. Parkmöglichkeiten gibt es gleich um die Ecke in der Hofmark. Die Räume hat die Augenoptikerin 2018 nach Feng-Shui-Gesichtspunkten umgestaltet und bietet dort Brillen (Einstärken-, Gleitsicht-, Lese- und Sonnenbrillen) sowie Kontaktlinsen an.

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70 Jahre Friseur Kobeck

Eine Taufkirchener Institution sagt leise „Servus“

Im November 1949 eröffnete die gelernte Friseurin Hilde Kobeck einen kleinen Salon am Bahnweg 3, wo man auch heute noch das Kobeck-Haus findet. 1952 und 1954 vom Hochwasser der Vils verwüstet, wurde der Salon jeweils voller Tatendrang und Unternehmergeist renoviert.

Der Kundenkreis wurde stetig größer, so dass 1960 eine räumliche Vergrößerung erfolgte. Sohn Reinhold entschloss sich 1962, ebenfalls eine Ausbildung zum Friseur im Dorfener Salon Haberland zu beginnen, gerade rechtzeitig, da Mutter Hilde an Asthma erkrankte und den Betrieb auf lange Sicht nicht mehr würde weiterführen können.

04Kobeck Lehrling Dorfen
1963 Hahn im Korb bei der Ausbildung im Salon Haberland in Dorfen

Was hier mit außergewöhnlichen Maßnahmen begann, sollte fortan Wegweiser und Aushängeschild des Friseursalons Kobeck werden: Mit nicht einmal 21 Jahren erhielt Reinhold Kobeck als jüngster Friseur Oberbayerns mit Sondergenehmigung die Zulassung zur Meisterschule, die er 1969 als Klassenbester verließ. Als frisch gebackener Friseurmeis­ter übernahm er fortan den mütterlichen Betrieb, den er in den nächsten 50 Jahren innovativ und vorausschauend führte.

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