Bedrohung durch den Fuchsbandwurm

Auf Grund vermehrter Erkrankungen durch den Fuchsbandwurm bei Menschen rufen die Jäger aus dem Gemeindebereich die Bürger zur Vorsicht auf. Geschätzt jeder dritte Fuchs ist von diesem Parasiten betroffen.

Fuchsbandwürmer leben vorwiegend im Darm von Füchsen, können sich aber auch bei Hunden und Katzen einnisten. Durch das Ausscheiden der Eier, die mit bloßem Auge nicht erkennbar sind, gelangen diese durch den Mund in einen Zwischenwirt, wo sich Larven entwickeln. Durch die Darmwand dringen die Larven in die Leber ein und schädigen durch ihr tumorartiges Wachstum das Gewebe. Zwischenwirte für den Fuchsbandwurm sind kleine Nagetiere, die zur Beute des Fuchses zählen und so den Kreislauf schließen. Menschen gehören nicht zu den üblichen Zwischenwirten, können aber dennoch betroffen sein.

Wenn sich die Larven des Fuchsbandwurmes erst in der Leber festgesetzt haben, ist eine Heilung kaum mehr möglich. Aus diesem Grund ist es wichtig, sich vor einer Infektion vorbeugend zu schützen. Nach jeglichem Tierkontakt sowie nach einem Spaziergang durch Wald und Wiesen sollte man die Hände sowie verschmutzte Kleidung waschen. Auch Wald- und Feldfrüchte sollten nicht ungewaschen verzehrt werden.

Außerdem sollten Haustiere am Verzehr von Nagetieren gehindert werden, insbesondere bei Hunden kann die Ansteckung durch das Führen an der Leine verhindert werden.