
Vorne v.l. Dr. Anneliese Mayer (stellv. Kulturreferentin) und 1. Bürgermeister Stefan Haberl; Mitte v.l. Gabi Hofstetter (1. Vorsitzende HVV), Konrad Karbaumer (Heimatkundliches Gemeindearchiv), Mia und Maria Färbinger (Grafikerin); Hinten v.l. Johannes Pregler (Vorstand KU Wasserschloss, Roland Kobus (VR Bank Taufkirchen (Vils)
Seit Jahrhunderten prägt das Wasserschloss das Bild und die Geschichte der Vilsgemeinde. Urkundlich wird das Schloss erstmals im Jahr 1263 in einem Schriftstück erwähnt. Dieses Datum nahm die Gemeinde Taufkirchen (Vils) zum Anlass, 2013 eine 750-Jahr-Feier für das kulturelle Kleinod des Ortes auszurichten. Ein weiteres Jubiläum feiert heuer der örtliche Heimat- und Verschönerungsverein (HVV), der 125 Jahre alt wird. Als Jubiläumsgabe hat der HVV einen informativen Flyer über das Wasserschloss erstellt, in dem die wichtigsten Stationen der Schlossgeschichte vorgestellt werden.
Es gibt bereits ein Buch, das die hiesige Schlossgeschichte behandelt. Es erschien 2008 und schon damals war der HVV Herausgeber. Doch das Werk ist längst vergriffen. Aktuell gibt es für Interessierte kaum Quellen, außer man leiht sich das Buch im Archiv aus. An eine aktualisierte Neuauflage wollte sich der HVV nicht heranwagen, sondern stattdessen mit einem Flyer Besucher ansprechen, die sich in wenigen Leseminuten einen Überblick über die Geschichte verschaffen möchten.
Thematisch geht der Flyer auf die Schlosskapelle, den „Heiligen Viktor“, den Silberschatz und die heutige Nutzung ein. Auf der Rückseite findet man einen übersichtlichen Zeitstrahl mit den jeweiligen Schlossherren von den Fuggern über die Fraunberger und den Baron von Alvensleben sowie den Landesarmenverband, den Bezirk Oberbayern und schließlich die Gemeinde Taufkirchen (Vils), die das Schloss nun als Kommunalunternehmen führt, verwaltet und mit kulturellen Veranstaltungen belebt.
Der Flyer wurde von Dr. Anneliese Mayer, stellvertretende Kultur-Referentin, Konrad Karbaumer, Mitarbeiter des Gemeindearchivs sowie Grafikerin Maria Färbinger erstellt und zur Hälfte auch vom Kommunalunternehmen Wasserschloss finanziert. Einen Zuschuss gab es auch von der örtlichen VR-Bank.
Man will sparsam mit der Auflage von 2.000 Stück umgehen, der Flyer wird nur im Rathaus und im Wasserschloss ausgelegt und den Schulen oder auf Anfrage zur Verfügung gestellt.
