Alexander de Witt eröffnet neue Räume in der Landshuter Straße

Seit Anfang September ist die Smart Ambulanz von Alexander de Witt in der Landshuter Straße zu finden. Der Umzug aus der Dorfener Straße war mit viel Arbeit verbunden: Regale mussten aufgebaut, Geräte und Zubehör neu sortiert und die Räume sinnvoll aufgeteilt werden. „Teilweise ging es bis spät in die Nacht“, erzählt de Witt.
Dass es gerade diese Räume wurden, war kein Zufall. De Witt kannte die Vormieterin Gisela Winkler, eine Freundin seiner Mutter. Als er auf Instagram entdeckte, dass die Räumlichkeiten neu vermietet werden, rief er direkt beim Vermieter an. „Ich fand den Raum schon immer super, und die Lage ist einfach top.“
Dazu kommt ein Kellerraum, der zusätzlichen Raum bietet. Bewusst wollte de Witt nicht wesentlich größer werden: „So, wie es jetzt ist, kann ich es noch gut bewerkstelligen.“ Zugleich sorgt die Lage an der Landshuter Straße für mehr Sichtbarkeit.
Die Reparatur ist das Herzstück der Smart Ambulanz. Häufig geht es um beschädigte Displays oder Akkus, bei Computern etwa um defekte Festplatten oder Anschlüsse. Damit die Geräte schnell zurück zu ihren Besitzern können, hält de Witt einen großen Bestand an Ersatzteilen vor. Eine Displayreparatur dauert meist eine bis eineinhalb Stunden, viele Geräte können noch am selben Tag abgeholt werden.
Zum Angebot gehören auch der Verkauf neuer und gebrauchter Geräte, Mobilfunk- und Festnetzverträge. Als Nächstes sollen Reparaturen von E-Scootern hinzukommen.
Seinen Weg in die Selbstständigkeit begann de Witt eher zufällig. Während seiner Ausbildung am Fliegerhorst lernte er Elektroniker für Geräte und Systeme. Als ein Freund sein Handy fallen ließ, kam die Idee auf, das Gerät selbst zu reparieren. „Wir haben uns gedacht: Wir lernen das ja eigentlich.“ Die Reparatur gelang, Freunde fragten nach und schließlich interessierten sich auch Firmen für seine Arbeit.
2011 begann er nebenbei als Kleingewerbe, 2016 folgte der offizielle Start. Ein Jahr später eröffnete er seinen ersten Laden in der Dorfener Straße. Mit dem Umzug folgt nun der nächste Schritt. Moderne Smartphones bestehen aus Glas, Edelstahl oder Titan, die Spaltmaße werden kleiner. Reparaturen sind dadurch anspruchsvoller.
Was ihn an seinem Beruf besonders begeistert, ist die Vielfalt. „Ich liebe meinen Job“, sagt er. Wichtig ist ihm dabei der persönliche Kontakt. Er ist mit seinen Kunden gerne per Du und fragt auch später gerne nach, ob alles passt. Bei einem Smartphone sei für ihn das gegenseitige Vertrauen entscheidend.
Wie viel eine Reparatur bewirken kann, zeigt eine Begegnung, die ihm besonders in Erinnerung geblieben ist: Ein Mann
brachte sein kaputtes Handy in den Laden, auf dem noch einige Fotos seines kürzlich verstorbenen Sohnes gespeichert waren. Der Hersteller hatte erklärt, eine Reparatur sei nicht mehr möglich. De Witt gelang es dennoch, das Gerät wiederherzustellen – und damit auch die gemeinsamen Bilder zu retten. „Oft kann man Handys noch retten, auch wenn man meint, es geht nicht mehr.“
Für den Schutz eines Handys gibt De Witt einen einfachen aber wirksamen Tipp: „Panzerglas und Hülle sind mit Abstand das beste und effektivste Mittel.“ Rund 20 € kostet eine entsprechende Folie – deutlich weniger als ein neues Display.
Kontakt

Smart Ambulanz
Landshuter Straße 12
84416 Taufkirchen (Vils)
Tel. 08084 9498702
info@smart-ambulanz.de
Instagram: @smart_ambulanz_official
Facebook: Smart-Ambulanz-Alexander de Witt
Öffnungszeiten
Montag 10.00 – 16.00 Uhr
Dienstag 10.00 – 12.00 Uhr, 14.00 – 18.00 Uhr
Mittwoch geschlossen
Donnerstag 10.00 – 12.00 Uhr, 14.00 – 18.00 Uhr
Freitag 10.00 – 16.00 Uhr
Samstag 10.00 – 13.00 Uhr
