
„Wir möchten zeigen, wie viel Leben, Begegnung und Gemeinschaft im Mehrgenerationenhaus steckt.“ Dafür engagiert sich das Projektteam des Mehrgenerationenhauses um Riccarda Groß-Possin (Projektleiterin. Sie wollen die Angebote noch bekannter machen und zeigen: Das Haus ist ein Treffpunkt für alle.
Riccarda Groß-Possin ist seit zwei Jahren als Koordinatorin für Organisation, Fördermittel und Vernetzung tätig. Sonja Daimer leitet den im Familienstützpunkt und entwickelt Beratungsangebote und Proje
kte für Kinder und Familien. Sie kennt das MGH seit dessen Anfangszeit. Kati Gössl ist seit zehn Jahren dabei, begleitet Ehrenamtliche und Projekte und arbeitet an der neuen Homepage mit.
Im Mittelpunkt steht das Miteinander der Generationen. Das zeigte unter anderem das Projekt „Kunst fürs Herz“, bei dem Kinder und ältere Menschen gemeinsam kreativ werden. Sonja Daimer liegt besonders die Internationale Eltern-Kind-Gruppe am Herzen und auch internationale Kochabende und ein Kochclub für Kinder sollen die Menschen zusammenbringen und den Austausch zwischen Kulturen fördern.
Ein weiteres Vorhaben ist die Weiterentwicklung des Cafés Vielfalt. Der Treffpunkt soll allen offenstehen – unabhängig von Herkunft, Alter oder Lebenssituation. „Man kann Vorurteilen nur entgegenwirken, wenn man sich kennenlernt und miteinander in Kontakt kommt“, betont Riccarda Groß-Possin. Das Café soll Gespräche und gegenseitiges Verständnis fördern.
Der Seniorenmittagstisch lädt zum geselligen Beisammensein ein. Für 5 € gibt es eine Mahlzeit und ein Getränk, anschließend bleibt Zeit zum Ratschen und Kartenspielen. Willkommen sind alle, allein, zu zweit oder in einer Gruppe. Eine Anmeldung am Vortag ist erforderlich.
Neue Projekte entstehen aus den Bedürfnissen vor Ort. Das Team orientiert sich daran, welche Themen die Menschen beschäftigen – diese Sozialraumorientierung prägt die Arbeit. So wird beispielsweise überlegt, den Demenzstammtisch wieder einzuführen. Ein offener Treff für Menschen mit Brustkrebs fand bereits mehrfach statt. Bewährte Angebote wie das Werkstatt-Café und „IT für alle“ werden weiter fortgeführt. „Wir sind auch immer offen, wenn jemand eine eigene Idee hat“, sagt Riccarda Groß-Possin. Wer ein Angebot vermisst, Unterstützung braucht oder selbst etwas auf die Beine stellen möchte, kann sich gerne an das Team wenden.
Für die Zukunft wünscht sich das Team, dass das MGH noch stärker als Begegnungsort bekannt wird und auch Jugendliche passende Angebote finden. Außerdem möchten sie Einsamkeit entgegenwirken. Jeder soll sich willkommen fühlen – beim gemeinsamen Essen, in einer Gruppe oder einfach bei einem Besuch.

Neugierig geworden? Über den QR-Code gelangen Sie zur Webseite des Mehrgenerationenhauses mit aktuellen Programmen, Terminen und Projekten. Schauen Sie vorbei. Das Team freut sich auf Sie!
