Nachlese zum Festakt „25 Jahre Städtepartnerschaft Taufkirchen (Vils) – West Chicago“

v.l. Josef Liebl, Regina Puschmann, Dr. Christoph Puschmann, Dietrich Berk, Nadine Mutlitz, Annemarie Stießberger, Adolf Kröll, Albert Kolbinger, Dr. Johannes Puschmann, Bodo Gsedl, Franz Hofstetter
Bayerische Volksmusik der Familie Ernst wechselte mit dem Bigband Sound des Swing Orchestra Taufkirchen (Vils)

Am 12. Oktober feierte die Gemeinde im Bürgersaal das 25-jährige Bestehen ihrer Partnerschaft mit der amerikanischen Stadt West Chicago. Der Partnerschaftsverein hatte ein festliches Programm organisiert, das auf der Bühne vom Swing Orchestra Taufkirchen (Vils) mit klassischem Bigband Sound umrahmt wurde. Die weiteren Auftritte umfassten die TSV-Tanzgruppe „Cool Dance4you” sowie die Trachtengruppe „d’Vilstaler” aus Gebensbach, musikalisch begleitet von der Familienmusik Ernst. Der Männerchor Dorfen begeisterte mit Vorträgen aus seinem aktuellen Programm. Die 160 Gäste genossen dieses abwechslungsreiche und unterhaltsame Programm, unterstützt vom Catering des Palazzo-Schlossrestaurants.

In seiner Festrede betonte Vorstandsvorsitzender Bodo Gsedl die Ursprünge der Partnerschaft, die auf seinen Erfahrungen als Austauschschüler in West Chicago 1976/77 basieren. Er sprach über die gewachsenen persönlichen Beziehungen und die kulturellen Aktivitäten, die die Verbindung geprägt haben, sowie die Einbeziehung der Jugend in die Austauschprogramme. Gsedl blickte stolz auf die Beteiligung von über 1.000 Personen und dankte allen für ihren Beitrag zum Gelingen dieser erfolgreichen Partnerschaft.

Bürgermeister Stefan Haberl hob die Bedeutung des interkulturellen Austauschs hervor und würdigte den Mut der damaligen Akteure. Auch Franz Hofstetter, der den Landrat vertrat, reflektierte über die lebendige Entwicklung der Partnerschaft und äußerte Optimismus für die zukünftige Stabilität der Beziehungen. In einer Videobotschaft betonte US-Generalkonsul Dr. James Miller die friedensstiftende Wirkung der persönlichen Begegnungen und bezeichnete die Partnerschaft als „Perfect Match.”