Abschied von Taufkirchens erster Auszubildenden

Renate Bauer verabschiedet sich in den wohlverdienten Ruhestand

Freude über die Auszeichnung „Bestes Gemeindeblatt Bayern“ im Jahr 2009. Das Gründungsteam – Renate Bauer, Sepp Moser (Grafiker) und Altbürgermeister Franz Hofstetter

Liebe Gemeindebürgerinnen und Gemeindebürger,

nach beinahe 30 Jahren – es fehlt nur ein einziger Monat – fällt mir der Abschied als Redakteurin unseres Taufkirchener „Kompasses“ nicht leicht.

Über all die Jahre war diese Aufgabe für mich weit mehr als eine berufliche Tätigkeit. Es war mir eine echte Herzensangelegenheit, das Leben in unserer Gemeinde sichtbar zu machen und Sie darüber zu informieren, was Taufkirchen (Vils) ausmacht: das Engagement des Gemeinderates und der Verwaltung, die Vielfalt unserer Vereine, das Leben in Schulen und Kinderhäusern, das reichhaltige Kulturleben, das Wirken gemeinnütziger Einrichtungen und Kirchen sowie die Tatkraft unserer Gewerbebetriebe. Der „Kompass“ war für mich immer ein Stück gelebte Gemeinschaft.

Besonders dankbar bin ich für die vielen Begegnungen, Gespräche und das große Vertrauen, das mir in all den Jahren entgegengebracht wurde. Mein herzlicher Dank gilt der gesamten „Kompass-Familie“ – im Rathaus und weit darüber hinaus. Ein aufrichtiges Vergelt’s Gott an alle, die in den letzten drei Jahrzehnten an Produktion und Verteilung mitgearbeitet haben. Ohne Sie alle wäre der „Kompass“ nicht das, was er heute ist.

Nach fast 47 Dienstjahren bei der Gemeinde Taufkirchen (Vils) gehe ich nun zum 1. Mai in den Ruhestand. Als ich 1979 als erste Auszubildende begonnen habe, hätte ich mir niemals träumen lassen, dass daraus einmal meine Lebensaufgabe wird. Umso mehr erfüllt es mich heute mit Dankbarkeit – und auch ein wenig Wehmut – auf diese lange Zeit zurückzublicken.

Ich nehme viele schöne Erinnerungen mit und ein tiefes Gefühl der Verbundenheit mit unserer Gemeinde und ihren Bürgerinnen und Bürgern.

Für die Zukunft wünsche ich Ihnen von Herzen alles Gute, vor allem Gesundheit, Zuversicht und weiterhin ein lebendiges Miteinander in Taufkirchen (Vils).

Pfiad Euch – und bleibt dem „Kompass“ treu.

Abschiedsworte von Bürgermeister Stefan Haberl

Liebe Renate,

nach so vielen Jahren fällt der Abschied alles andere als leicht. Mit dir verlässt uns nicht nur eine langjährige Mitarbeiterin, sondern ein Mensch, der unsere Gemeinde über Jahrzehnte hinweg geprägt und mitgestaltet hat.

Dein Weg begann hier 1979 als Auszubildende und führte dich durch verschiedene Bereiche unserer Verwaltung. Ob im Einwohnermeldeamt oder in der Hauptverwaltung – du hast jede Aufgabe mit größtem Engagement, Verlässlichkeit und Herzblut ausgefüllt.

Ganz besonders ist dabei der „Kompass“, der seit nunmehr 30 Jahren fest zu unserer Gemeinde gehört. Dieses Projekt trägt deine Handschrift und steht beispielhaft für deinen Einsatz und deine vielfältigen Ideen.

Was dich immer besonders ausgezeichnet hat, war deine tiefe Verbundenheit zur Gemeinde. Du hast sie nicht nur verwaltet, du hast sie gelebt. Dieses besondere Engagement, das weit über das Übliche hinausging, war sowohl für uns Kollegen als auch die Bürger jeden Tag spürbar und hat unsere Gemeinde nachhaltig bereichert. Für all das sagen wir dir von Herzen Danke.

Ich wünsche dir im Namen der gesamten Gemeinde alles erdenklich Gute, vor allem Gesundheit, viel Freude und viele schöne Momente mit deinen Liebsten.

Möge die kommende Zeit dir genauso viel geben, wie du unserer Gemeinde über all die Jahre gegeben hast.

Dein Stefan Haberl

Aus dem Rathaus

Abschiedsworte vom Redaktionsteam

Liebe Renate,

fast 30 Jahre lang war der Kompass in deinen Händen und das hat man gespürt. In der Sorgfalt, mit der jede Ausgabe entstanden ist. In der Art, wie du das Leben in Taufkirchen (Vils) erzählt hast: nah dran, aufmerksam, mit echtem Interesse an den Menschen und allem, was diese Gemeinde ausmacht.

Was du in diesen knapp drei Jahrzehnten geleistet hast, lässt sich kaum in Zahlen fassen. Hunderte Ausgaben, unzählige Artikel, Gespräche und Wege quer durch die Gemeinde. Und in jeder Zeile war spürbar, dass dir das alles wirklich am Herzen lag.

Wir haben viel von dir gelernt: wie man zuhört, wie man Dinge auf den Punkt bringt, und wie man eine Redaktion mit Haltung führt. Das klingt erst mal nach einer Stellenanzeige, aber gemeint ist es als das größte Kompliment, das wir dir machen können.

Dafür sagen wir Danke, von ganzem Herzen. Wir werden dich unglaublich vermissen. Aber machs dir nicht zu bequem in deiner Sonnenliege: Wenn wir mal nicht mehr weiterwissen, wissen wir, wo wir dich in Breitenweiher finden.

Dein Redaktionsteam