Neugestaltung der Freiflächen an der Mittelschule

Die Sonne strahlte mit Bürgermeister Stefan Haberl, als der Spatenstich für die Neugestaltung der Freifläche zwischen Schulareal und Stephansbrünnlbach am 30.10.2025 erfolgte. „Mit diesem Bauabschnitt beginnt das „neueste Kapitel“ der umfassenden Maßnahmen rund um die Mittelschule und die neue Mehrzweckhalle – ein echter Gewinn für die Gemeinde“, so Haberl.
„Die Schule bekommt wieder ein sauberes Umfeld, und gleichzeitig wird das Ortszentrum noch attraktiver und lebendiger“, erklärte der erste Bürgermeister. Entstehen soll ein Ort, der schön, funktional und verbindend ist – für die gesamte Schulfamilie und alle Bürger.
Früher war der Platz vor der Turnhalle als „Gummiplatz“ bekannt – ein lebendiger Treffpunkt und Übungsplatz für Radfahrer. An diese Tradition knüpft das neue Konzept an. Über fünf Jahre waren die Wege entlang des Stephansbrünnlbachs zur Grund- und Mittelschule sowie zum Mehrgenerationenhaus, Bürgersaal und Feuerwehrhaus gesperrt. Nun werden sie zusammen mit den Parkplätzen wiederhergestellt.
Auch die Natur spielt eine zentrale Rolle. „Entlang des Bachs werden viele schöne Naturelemente zu entdecken sein, er wird begehbar, man kann sich hinsetzen und die Füße im Wasser baumeln lassen“, so Bürgermeister Haberl. Damit wird eine alte Tradition aufgegriffen: Früher wurde hier sogar gebadet. „Ein echter Mehrwert für unsere Gemeinde und das Ortszentrum“, betonte er.
Landschaftsarchitekt Christoph Brenner (lab Brenner, Landshut) stellte die Pläne für die Freifläche vor: Entlang der Nord-Süd- und Ost-West-Wege entstehen verkehrsfreie, attraktive Aufenthaltsräume, die zum Verweilen einladen. Besonders begeistert zeigte er sich über die großen Bäume entlang des Bachs, die Schatten spenden und die Aufenthaltsqualität erhöhen.
Geplant sind ein Spielplatz, ein aktivierter Erlebnisraum Bach, eine Feuerwehrzufahrt und Anlieferungszone. Weitere 35 Bäume ergänzen die Südfläche, dazu kommen eine kleine Kiesfläche, ein Kunstwerk und Fahrradständer. Sogar Kneippen im Bach wird möglich sein – eine Einladung für Groß und Klein, die Natur aktiv zu genießen.
Für Autos werden rund 30 Stellplätze entstehen, „ökologisch mit Rasenpflaster versehen und begrünt“, erläuterte Brenner. Im Norden des Platzes entsteht eine kleine Fläche, die als Raucher- oder Brotzeitecke genutzt werden kann. Die Bauzeit beträgt fast ein Jahr, das Bauende ist für Sommer/Herbst 2026 geplant.
Der Entwurf wurde erstmals im November 2023 vorgestellt und seither stetig optimiert. Die Kosten liegen bei rund zwei Millionen Euro, 80 Prozent werden von der Regierung von Oberbayern über das Programm „Lebendige Zentren“ übernommen.
Bürgermeister Haberl lobte die Firma Haderstorfer aus Ergolding, die bereits im Vorfeld das Umfeld der Schule gestaltet hat, und wünschte dem Carl-Hierl-Platz – so heißt das Schul- und Busbahnhof-Areal seit 2018 – eine lebendige Zukunft.

Auch Vize-Landrat Franz Hofstetter, der das Projekt als damaliger Bürgermeister angestoßen hatte, zeigte sich begeistert: „Ich hoffe, dass der Carl-Hierl-Platz durch die Neugestaltung noch mehr Leben und Freude ins Zentrum bringt.“
Die Gemeinde möchte Orte schaffen, an denen Menschen aller Altersgruppen gerne Zeit verbringen und sich rundum wohlfühlen. Mit der Neugestaltung am Stephansbrünnlbach entsteht ein einladender, funktionaler und naturnaher Treffpunkt, der Natur, Spiel und Begegnung vereint – ein Ort, der die Lebensqualität im Ortszentrum spürbar steigert und Jung und Alt gleichermaßen begeistert.
Informationen zur Baumaßnahme im gemeindlichen Bauamt, Günter Mayr, Tel. 08084 3730.
