Obst gemeinsam nutzen
Wenn Obstbäume im Herbst reichlich Früchte tragen, bleibt manches Obst ungenutzt. Die Aktion „Gelbes Band“ möchte hier Abhilfe schaffen und gleichzeitig klar kennzeichnen, wo das Ernten erlaubt ist.
Obstbaumbesitzerinnen und -besitzer können ihre Bäume mit einem gelben Band am Stamm markieren. Die Früchte dieser gekennzeichneten Bäume dürfen anschließend ohne vorherige Rücksprache und kostenlos in haushaltsüblichen Mengen geerntet werden. So wird regionales Obst sinnvoll genutzt und einer Verschwendung vorgebeugt.
Beim Ernten gilt: Es darf ausschließlich von entsprechend gekennzeichneten Bäumen gepflückt werden. Dabei sollte auf die Natur und das Eigentum anderer Rücksicht genommen werden. Leitern oder andere Hilfsmittel sind nicht erlaubt; geerntet werden darf nur, was vom Boden oder aus eigener Reichweite erreichbar ist. Außerdem sollten nur so viele Früchte mitgenommen werden, wie tatsächlich benötigt werden.
Besitzerinnen und Besitzer von Obstbäumen können sich unkompliziert beteiligen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die gelben Bänder sollten erst angebracht werden, wenn das Obst reif ist und tatsächlich zur Ernte freigegeben wird. Auf die Sicherheit der Flächen und Bäume ist dabei besonders zu achten.
Das Wichtigste in Kürze
- Ernten Sie ausschließlich von Bäumen und Sträuchern, die ein gelbes Band tragen.
- Seien Sie achtsam gegenüber der Natur und dem Eigentum anderer. Gehen Sie behutsam mit den Obstbäumen um.
- Ernten Sie nur, was – ohne Benutzung von Leitern o.ä. – in Reichweite hängt oder lesen Sie die Früchte vom Boden auf.
- Achten Sie beim Betreten der Obstwiese auf Bodenunebenheiten, herumliegende Äste oder andere mögliche Gefahrenstellen.
- Ernten Sie nur so viel, wie Sie tatsächlich verbrauchen können.
- Prüfen Sie, ob das Obst noch gut ist und waschen Sie es vor dem Verzehr gründlich ab.
