Grußwort des Ersten Bürgermeisters

»Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und uns hilft, zu leben.«

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

wenn ein Jahr zu Ende geht, dann halten wir inne. Wir blicken zurück – auf das, was uns bewegt, herausgefordert und bereichert hat – und zugleich nach vorn, auf das, was vor uns liegt.

Das Jahr 2025 hat uns aufhorchen lassen – nicht nur lokal, sondern global. Bewaffnete Konflikte, Extremwetterereignisse, Störungen in globalen Lieferketten, gesellschaftliche Polarisierung, wirtschaftliche Risiken und humanitäre Krisen haben unser Weltbild 2025 beeinflusst. Wir wurden mit Höhen und Tiefen, mit Herausforderungen und Chancen konfrontiert und dürfen jetzt bewusst Revue passieren lassen.

Denn auch im Kleinen, bei uns in der Gemeinde Taufkirchen (Vils) und sicherlich auch bei jedem Einzelnen hat sich 2025 wieder vieles verändert, bewegt, gewandelt.

Wenn ich auf das vergangene Jahr blicke, dann erkenne ich einen Dreiklang, der unser Taufkirchen (Vils) von morgen trägt:

Erstens: Bildung

Ein Moment der unsere Gemeinde aber auch mich persönlich 2025 besonders geprägt hat, war die Einweihung unserer neuen Mittelschule mit Mehrzweckhalle.

Unter dem Leitgedanken „Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“ (Hermann Hesse) wurde an diesem Tag spürbar, dass hier in Taufkirchen (Vils) Zukunft entsteht – nicht abstrakt, sondern ganz konkret, Stein für Stein, Idee für Idee, Mensch für Mensch. Die neue Schule ist ein Haus des Lernens und des Lebens. Sie steht für Vertrauen in die nächste Generation – und für unseren gemeinsamen Willen, diese Zukunft aktiv zu gestalten.

Der Ersatzneubau unserer Mittelschule war für unsere Gemeinde aber auch für mich als Bürgermeister nie einfach nur „eine Baustelle“. Dieses Projekt setzt Maßstäbe in vielerlei Hinsicht. Es ist das umfangreichste Bauprojekt, das Taufkirchen (Vils) je bewerkstelligt hat. Zurecht lädt es zur konstruktiven Kritik und zum Dialog ein. Und bei all den Zweiflern muss man doch zugeben: es war und ist alternativlos. Wenn wir Taufkirchen (Vils) auch für unsere Kinder, für unsere Jugend und unseren Nachwuchs attraktiv gestalten wollen, wenn wir weiterhin eine lebenswerte und liebenswerte Gemeinde sein wollen, dann dürfen wir keinesfalls an der Bildung unserer nächsten Generationen sparen. Und deshalb dürfen wir mit Stolz auf unseren modernen, multifunktionalen und inklusiven Schulkomplex blicken und uns sicher sein, dass in diesem Anfang ein Zauber innewohnt – für jedes einzelne Schulkind.

Zweitens: Entwicklung

Unsere Gemeinde denkt voraus. Mit Projekten wie dem Kinder- und Ärztehaus, der Planung neuer Baugebiete und der Erschließung von Gewerbeflächen und Investitionen in die öffentliche Sicherheit setzen wir wichtige Impulse. Wir investieren – nicht in Beton, sondern in Lebensqualität, Gemeinschaft und Zukunftssicherheit.

Drittens: Gemeinschaft

Taufkirchen (Vils) lebt von Menschen, die Verantwortung übernehmen – im Ehrenamt, in Vereinen, in der Nachbarschaft. Dieses Engagement ist der unsichtbare Faden, der unsere Gesellschaft zusammenhält. Es macht uns stark in Zeiten der Veränderung und schenkt uns Halt in Momenten der Unsicherheit. Deshalb gilt mein großer Dank jeder und jedem Einzelnen, der sein Herzblut, seine Zeit und seine Liebe in ehrenamtliches Engagement investiert. Denn es zeigt, dass unsere Gesellschaft nur als Gemeinschaft lebenswert ist und dass uns als Menschen am Ende stets mehr vereint als uns trennt – unabhängig von Herkunft, Religion, politischer Überzeugung.

Gerade in diesen Wochen, in denen die Welt oft laut und unruhig erscheint, tut es gut, sich auf das Wesentliche zu besinnen: auf Frieden, auf Zusammenhalt, auf Menschlichkeit. Weihnachten erinnert uns daran, dass Hoffnung und Wärme nicht von selbst entstehen – wir müssen sie schenken, einander und uns selbst. Deshalb möchte ich Sie gerade jetzt in der staaden Zeit einladen, besonders an all jene in ihrem Umfeld zu denken, die in den Weihnachtstagen alleine sind.

Möge der Zauber der Weihnacht Sie mit Freude und Zuversicht erfüllen. Möge das neue Jahr uns allen Momente des Friedens, der Dankbarkeit und des Miteinanders schenken.

Frohe Weihnachten und ein gutes, gesundes neues Jahr!

Herzlichst,

Ihr Stefan Haberl, Erster Bürgermeister der Gemeinde Taufkirchen (Vils)